Wild Kräuter und Gesang

9.-10. Mai 2026

Andrea Iten, Ritualfachfrau
Hulda Wild, Heilpflanzen-Fachfrau:

Nach den Themen-Elementen Erde, Feuer und Wasser der letzten Jahre, tauchen wir diesjahr in ein naturnahes, einfaches Wochenende zum Thema Wildkräuter und Luft ein.

Unsere Basis ist der Stall, von hier aus erkunden wir die näher Umgebung und sammeln Wildkräuter. Die Kräuter werden verarbeitet, wir kochen auf offenem Feuer. Wir setzen uns mit der reinigenden Kraft des Räucherns auseinander, stellen dazu eigene Mischungen her, singen Natur- und Luftlieder und machen ein stärkendes Ritualen.

Es wird ein Wochenende in und mit der Natur, zum Eintauchen und Krafttanken. 

Übernachten: „Indoorcamping“ im Stall mit Frühstück Fr. 30.– / nahegelegene Hotel / Private Zimmer

Kurskosten: Fr. 220.–, Verpflegung Bio Fr. 50.–

 

Weiteres folgt

Hast Du selber ein Interesse, möchtest Du auf dem Gelände einen handwerklichen Kurs, Workshop, ein Yoga-Weekend oder Schwitzhütte durchführen, dann melde Dich bei uns:

Kontakt

 

Kräuterwanderung

Auf einer Wanderung tauchen wir ein in die Welt der Kräuter. Hulda Wild eklärt, wie die Pflanzen erkannt und unterschieden werden, ob sie geniessbar sind und wozu sie verwendet werden können.

Kräuter verwerten

Im eintägigen Kurs führt Hulda Wild in die Welt der Kräuter. Gesammelte Wild- und Gartenkräuter werden verwertet, daraus entstehen Tee, Tinkturen und Salben. Sie werden angeleteitet in der Herstellung Ihrer eigenen „Mitteli“.

 

Trocken-Kompost-Toilette

Alle Welt redet von „food waste“, Esswaren welche überschüssig verderben, oder einfach so weggeworfen und kompostiert werden. Glück gehabt, könnte man fast sagen.

Habt Ihr Euch einmal überlegt, was bei uns mit den verzehrten Nahrungsmitteln passiert? Wir entsorgen das im Klo, in der Kläranlage wird das zusammen mit synthetischen Abfällen ausgefiltert und als Schlacke verbrannt, der Biomasse entzogen.

In einem halbtägigen Informationskurs werden Zusammenhänge aufgezeigt und anhand der vorhandenen Komposttoilette erklärt, wie der menschliche Output zu Dünger gemacht werden kann.

 

 

Was bisher geschah:

 

Trockenmauern, Grundmauer restaurieren

Unüberlegte bauliche Massnahmen haben dazu geführt, dass die untersten Balken des Stickbaus komplett morsch wurden. Diese werden nun entfernt und mit einer Trockenmauer ergänzt. Ob dabei Kalkmörtel zum Einsatz kommt und wenn ja wie, darüber wird während des Arbeitsprozesses entschieden.

Joannes Wetzel führt diese Arbeit und geht dabei auf die vorhandene Situation am Bau und Fragen der Teilnehmer ein.

Die Arbeit wurde im April / Mai 2022 ausgeführt

 

Schindeln von Hand herstellen

Im Arieschtobel zwischen Fideris und Strahlegg werden aus Lärchenträmmeln Schritt für Schritt Schindeln hergestellt. In 2 tägigen Kursen vermittelt Hans Flütsch das nötige Wissen und weist in die Handhabung von Material und Wekzeug ein.

Am 09.09.2021 wurde die letzte Schindel gespalten.

 

Schindeldach eindecken

Die Schindeln liegen bei Workshop Beginn auf der Baustelle zum Verlegen bereit. Hans Flütsch leitet die Teilnehmer an, die Schindeln zu einem „Schwaridach“ zu verlegen. Bei dieser alten Technik werden nur die Randpartien genagelt, die Flächen wird mittels Holzstangen und Steinen beschwert.

Das Schwaridach wurde im Juni 2022 verlegt und die Dachkennel montiert.

 

Transport der Schindeln / Saumzug

Die gebündelten Schindeln werden zum Transport auf Esel verladen. Der Weg führt vom Arieschtobel bei Fideris über Strahlegg nach Küblis und hoch zur Baustelle in Saas. Dieser Saumzug kann begleitet werden, ein besonderes Erlebnis für alle Wandervögel, auch für Familien geeignet.

Die beiden Esel Bobby & Bruno haben ihr Werk beendet und kehrten am 09.09.2021 in ihre Heimat das Ägerital zurück. Die verbleibenden Schindeln werden nun mit Motortransporter zum Fäld geführt.

 

Türen herstellen, restaurieren

Dieses Tor soll restauriert werden

Diese Stalltür soll ersetzt werden

Hans Peter Müller restauriert zusammen mit den Teilnehmern ein Tor oder stellt eine Türen aus sägerohen Brettern her, in traditioneller Manier, ohne dabei Leim, Nägel oder Schrauben zu verwenden.

Der Workshop wird auf Anfrage organisiert.

Kosten: freiwilliger Beitrag ans Projekt

 

Treppenbau

Diese Treppe soll ersetzt werden

Während des Workshops entsteht eine Treppe dieser Bauart

Hans Peter Müller stellt im Workshop mit den Teilnehmern eine für die Gegend typische Treppe aus rohem Holz her, in traditioneller Manier, ohne dabei Leim,  Nägel oder Schrauben zu verwenden.

 

Sgraffito

Auf dem Bild zusehen:

Rekonstruierter Kalkofen in Sur En da Sent, Feueröffnung mit Sgraffito

 

 

 

 

 

Joannes Wetzel führt die Teilnehmer in die Welt des Kalkes. Im eintägigen Kurs gibt er Hintergrundinformationen und weist die Teilnehmer an ein eigenes Sgraffito zu gestalten, welches zum Schluss mitgenommen werden kann.